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Antananarivo: Outsourcing in der Deutschen Botschaft

Die Deutsche Botschaft in Antananarivo stellt mit Wirkung ab dem 01.01.2012 die Bearbeitung von Anträgen auf Erteilung von Schengen-Visa (für kurzfristige Aufenthalte bis 90 Tage) ein. Ab diesem Datum nimmt die Botschaft keine Schengen-Visumanträge mehr entgegen.

Bereits ab dem 01.11.2011 stellt die Botschaft die vertretungsweise Bearbeitung von Schengen-Visumanträgen sowie die Visumerteilung für Belgien ein! Für Reisen nach Belgien können somit bereits ab dem 01.11.2011 keine Visumanträge mehr entgegen genommen werden. Mehr  Informationen bei der Deutschen Botschaft Antananarivo.

Für kurzfristige Reisen nach Deutschland, Österreich und Luxemburg richten Sie Ihren Schengen-Visumantrag ab dem 01.01.2012 bitte an das französische Generalkonsulat in Antananarivo, das die vertretungsweise Bearbeitung von Schengen-Visumanträgen sowie die Visumerteilung für Deutschland, Österreich und Luxemburg gemäß Art. 8 des Visakodex übernimmt. Bitte beachten Sie dringend die Hinweise des französischen Generalkonsulats zum Antragsverfahren. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf dessen Webseite.

Noch schwieriger wird es für Reisende nach Belgien. Für kurzfristige Reisen nach Belgien soll man sich schon ab dem 01.11.2011 an die belgische Botschaft in Nairobi (Kenia) wenden, was sich wegen der Insellage als schwierig erweisen dürfte.

Anträge auf Erteilung von Visa der Kategorie D (für langfristige Aufenthalte in Deutschland, sog. „nationale Visa“, z. B. zum Studium, zur Arbeitsaufnahme, für Au-Pair-Tätigkeiten, etc.) können auch weiterhin in der Deutschen Botschaft Antananarivo gestellt werden.

Na, sonst könnten sie den Laden ja auch gleich dicht machen.

1 Kommentar zu “Antananarivo: Outsourcing in der Deutschen Botschaft”

  1. N'soa sagt:

    Mit diesem Trick wird Frankreich wohl zum Ersteinreiseland und übernimmt die Verantwortung bei Visa-Verletzungen auch in Deutschland. Wenn dem so ist, was hat Berlin dafür an Paris geliefert?

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