Madagaskar’s Armee und Polizei Einheiten liefern sich Gefechte mit rebellierenden Einheiten.
Madagaskar verharrt in politischen Unruhen, seit Andry Rajoelina im Januar 2009 mit Hilfe der Militärs auf der Tropeninsel nach der Macht griff.
Aber jetzt protestieren Dissidenten einer Elite Interventions Truppe der Nationalen Gendarmen (F.I.G.N) gegen die politische Krise im Land. Twitter Quellen nach fordern sie den Rücktritt von Andry Rajoelina. Die Dissidenten errichteten Barrikaden um ihre Basis in Antananarivo, die von anderen bewaffneten Einheiten belagert werden.
Es wird von Verletzen bei den Sicherheitskräften und unter Zivilisten berichtet, mind. 2 Gendarmen sollen bei den Gefechten getötet worden sein. Welche Armeeeinheiten nun welche Kaserne besetzt halten, ist völlig unklar. Rundfunk- und Fernsehsender liefern sich einen Informationskrieg, ohne dass gesicherte Informationen rund um die Vorgänge bei der F.I.G.N am Mausoleum von Antananarivo die Weltöffentlichkeit erreichen.
Die Twitterer in der Gegend hören seit den Mittagsstunden Detonationen und Gewehrsalven. Und was sagt die Presse dazu?
Polizeirevolte auf Madagaskar niedergeschlagen
Bei einer Revolte von Polizeitruppen auf Madagaskar sind am Donnerstag drei Personen ums Leben gekommen. Auslöser war eine Kundgebung von mehreren hundert Demonstranten gegen Polizeigewalt vor einer Polizeikaserne in der Hauptstadt Antananarivo. In dieser Situation setzte eine Rebellion von Polizisten ein, die die Regierung dazu veranlasste, Soldaten in die Kaserne zu schicken. (Quelle: NZZ Online)
Blutige Unruhen in Madagaskar – auch Pfarrer getötet
Bei Zusammenstößen zwischen rivalisierenden Sicherheitskräften in dem ostafrikanischen Inselstaat Madagaskar sind zwei Menschen getötet und fünf andere verletzt worden. Nach Angaben westlicher Diplomaten war unter den Toten auch ein Pfarrer der evangelischen Kirche (Unterstützer von Marc Ravalomanana), der sich in der Nähe der Schießereien aufgehalten habe.
Soldaten hätten am Donnerstag in der Hauptstadt Antananarivo das Feuer auf rebellierende Militärpolizisten eröffnet, berichtete das Fernsehen in Madagaskar. Der Schusswechsel habe begonnen, nachdem Armeeeinheiten die Baracken umringt hätten, in denen sich die Militärpolizisten verbarrikadiert hatten. Die Polizisten hatten sich den Angaben zufolge der Regierung von Ministerpräsident Andry Rajoelina widersetzt. (Quelle: greenpeace-magazin.de)
Die Opfer
Entgegen den wie so oft falschen Meldungen der europäischen Presse wird in Antananarivo auch am darauf folgenden Tag, dem Freitag 21. Mai 2010 weiter geschossen. Wie der folgende VideoClip zeigt, gibt es entgegen den offiziellen Verlautbarungen auch zivile Opfer, darunter mind. eine Frau. Wer sich das Video von TV Plus anschauen möchte, sei gewarnt: Es ist schockierend und daher hier nur als Link dokumentiert.















[...] Auch in Deutschland war man Dank Twitter schon informiert. [...]
Mich wuerden Ihre Quellen interessieren. Heute ist naemlich kein einziger Schuss gefallen. Ich wohne am Mausolée in Tana, wo heute die Normalitaet eingekehrt ist.
@Martina – Die Familie meiner Frau berichtete heute telefonisch aus dem Stadtgebiet. Wenn sich aber aber Ihre Wahrnehmung bestätigt, werde ich den Artikel heute Abend ändern.
Twitter: tanalahy