Komplettangebote für Telefon und DSL inklusive Flatrate sind komfortabel, doch Anbieter und deren Call-Center-Stimmen verschweigen gerne die Nachteile.
Ständig wird versucht, uns einen anderen Anbieter für die tägliche Telekommunikation anzubieten. Dann benutze ich gerne ein Killerargument, um das mir aufgezwungene Beratungsanbebot sofort zu beenden: “Wir telefonieren oft über Call-by-Call ins entfernte Ausland.” Nach diesem Satz sinkt die Gesprächsbereitschaft der Werber sofort gegen Minus Null.
Nur Kunden der Telekom können durch die Vorwahl bestimmter Rufnummern die Gesprächskosten für Orts- und Ferngespräche, Handyanrufe und Auslandstelefonate senken (Call-by-Call).
Alle anderen Kunden von alternativen Anbietern der Komplettangebote müssen die Preise akzeptieren, die die Anbieter in ihren Prospekten und auf den Internetseiten angeben. Und die sind dann recht happig.
Das Verweigern von Call-to-Call liegt wohl daran, dass die Telekom-Konkurrenten ihre Gewinne aus dem Rückgriff auf VoIP vermittelte Telefongespräche generieren, mit all den Nachteilen und Unwägbarkeiten dieser Technik. Daher lieben wir die gute alte analoge Übertragungstechnik hinter unserer Anschlussdose. und gehen gnädig und schonend mit den Beratern im T-Punkt um.
Verwandte Artikel:
- Telefonieren per Call-by-Call ohne Tarifansage ist gefährlich
- Ausgliederung heißt jetzt Intregration
- Air Madagascar mit nur einer Boeing 767-300












