Wir in NRW haben die Hannelore Kraft als SPD-Chefin und somit bei der Landtagswahl im Mai 2010 keine Chance auf einen Politikwechsel an Rhein und Ruhr.
Millionen Arbeitslose im einstigen Vorzeige-Bundesland werden sich fragen, warum sie ihre von den Leitfiguren der Hannelore Kraft (Schröder, Müntefering und Wolfgang Clement) geraubte Würde ausgerechnet durch Hannelores Vorstellung von Workfare zurück bekommen sollen.
Aber wahrscheinlich haben sich die Bürger in NRW auch ohne die Schröderianerin Kraft noch soviel Würde bewahrt, dass sie am Wahltag einer Verschärfung von Hartz-IV mit Arbeit ohne Lohn eine Abfuhr erteilen. Millionen von arbeitenden Bürgern müssen nach der Kraft’schen Logik nun befürchten, gegen Null-Euro Jobber ausgetauscht zu werden.
Unterstützt wird die Workfare der Kraft durch den NRW-Landesvorsitzenden des DGB Guntram Schneider, der als SPD-Direktkandidat für Bielefeld schon die Bundestagswahl 2009 versemmelte.
Hannelore Kraft weiß um Gewerbesteuer-Einbrüche und damit von der Finanznot der Kommunen, die eine SPD im NRW-Wahlkampf zwar lauthals beklagt, aber leider selbst ermöglichte. Auch die Kommunen wurden “geschrödert”!
Nun sind in NRW viele Kommunen derart pleite, dass sie sich viele öffentliche Aufgaben eigentlich nur noch dann leisten können, wenn sie auf derartige Sklavenarbeit zurückgreifen. Die Bürger wollen keine Null Euro Jobber in Altersheimen und KiBiz-Kitas, die Zustände dort sind jetzt schon Dank Lohndumping verheerend genug.
Entweder man bezahlt gutes Geld für gute Arbeit oder die Arbeit ist nicht notwendig. Punkt!
PS: Das Rheinland hat da so seine eigenen Erinnerungen an Workfare.
Links zum Thema
- Telepolis - Opfer oder Störfaktor – Selbstbewusste Erwerbslose kommen in der aktuellen Hartz-IV-Debatte kaum vor
Verwandte Artikel:
- Die Armutsindustrie
- Bielefeld möchte familienfreundliche Stadt werden
- Wüst nun doch zu wüst
- Spiel nicht mit den Schmuddelkindern
- Kühl, kühler, Sarrazin












