Die CDU in NRW startet in den Landtagswahlkampf ohne Generalsekretär Wüst mit neuem Konzept – Wir haben die Kraft… in der Tasche
Dies hier ist nur eine Politiksatire auf eine von Jürgen Rüttgers im Bundestagswahlkampf 2009 in Duisburg und Münster gemachte Aussage gegen Rumänen und Chinesen. Bekannt geworden durch eine Video-Aufnahme auf YouTube.
Rüttgers Adlatus Boris Berger, nahm daraufhin die Konkurrentin Hannelore Kraft (SPD-Landesparteichefin) unter Dauer-Video-Beobachtung, musste dieses stalking-nahe Experiment aber vorzeitig abbrechen.
Nun brillierte der innovative Spin-Doktor Hendrik Wüst im Rang eines Generalsekretärs der CDU mit Hang zu unvollständigen Einkommensangaben als 6000€-Einflüsterer so erfolgreich, dass Landes-Vater und Ober-Karnevalist Jürgen Rüttgers ihn nun doch noch entlassen musste. Als Bauernopfer für den wahren Initiator Boris Berger, Rüttgers’ Mann fürs Grobe. Der Grund: Solch fähige Öffentlichkeits-Arbeiter werden erst wieder nach der zu gewinnenden Landtagswahl im Mai 2010 in NRW gebraucht. Denn die erstaunte Wählerschaft im bevölkerungsreichsten Bundesland ist noch nicht so weit, die Arbeit brillianter Spin-Doktoren zu goutieren. Im Gegenteil. Die „Rent a Rüttgers-Affäre“ verstört selbst eigene Wählerschichten. Sie drohen mit Liebesentzug, was im Klartext Wahlniederlage bedeutet.
Und eine Landtagswahl in NRW darf auf keinen Fall verloren werden, ist doch NRW der Königsmacher für eine Bundesregierung in Berlin. Das musste zuletzt GasGerd Schröder mit seiner rot-grünen Koalition erfahren, weil ausgerechnet ein Ritter Rüttgers ihm 2005 rüde seine Enklave Nordrhein-Westfalen klaute.
Nur 5 Jahre später könnte die Wahlniederlage Rüttgers wiederum die schwarz-gelbe Koalition in Berlin beiseite fegen, wenn…
… ja wenn die Herausforderin nicht ausgerechnet Hannelore Kraft von der SPD wäre. Unbestätigten Gerüchten aus der Landeshauptstadt Düsseldorf zu Folge sich hat das Rüttgers-Team nach dem Rauswurf von Generalsekretär Hendrik Wüst entschlossen, die aus dem Bundestagswahlkampf 2009 stammende CDU Plakat Parole “Wir haben die Kraft” noch einmal wieder zu beleben. Mehr im Sinne: “Wir haben die Kraft… in der Tasche”.
Denn eine so desolate und immer noch in den selbstzerstörerischen Irrtümern der Schröderschen “Agenda 2010″ verfangene Sozialdemokratie braucht Herr Rüttgers mun wirklich nicht zu fürchten. Nur das Verschwinden seiner liberalen Steigbügelhalter in die erneute politische Bedeutungslosigkeit. Die hypernervösen Pöbeleien von FDP-Chef und Spät-Römer Guido Westerwelle zeigen deutlich, dass an diesem Wahlausgang was dran sein könnte.
Allein, dem Selbstbewusstsein der NRW-Bürger tut es gut, dass in der politischen Wahrnehmung (gefühlt überbewertete) Bundesländer wie Hessen, Baden Württemberg und der Freistaat Bayern ganz vorne agieren – die Weichen der Republik aber immer noch von den Menschen an Rhein und Ruhr gestellt werden.












