Am 9. November 2004 war es soweit: Die Mozilla Foundation veröffentlichte ihren Web-Browser Firefox in der Version 1.0. Die Zeit war reif endlich gegen Mircrosoft anzutreten.
Auf Parties rund um den Globus feierte die Community den neuen hoffnungsvollen Browser. Mit ganzseitigen Anzeigen in der New York Times und in der FAZ wurde über das Erscheinen des neuen Browsers informiert.
Erstaunlich: Auf den ersten Blick unterscheidet sich Firefox 1.0 kaum von der aktuellsten Version 3.5.5 -- so fühlt sich Kontinuität und Produktpflege gut an.
Mit einem Marktanteil von 25 Prozent ist Firefox nach dem berüchtigten Internet Explorer weltweit der am zweit häufigsten genutzte Browser. In Deutschland hat er sogar einen Marktanteil von etwa 40 Prozent erreicht, hier in diesem Blog erreicht er sogar den Anteil von 54 Prozent aller weltweiten Besucher.
Wenn ein tägliches Werkzeug unverzichtbar, zuverlässig, angemessen sicher daherkommt und dazu noch beinahe beliebig für die eigenen Bedürfnisse aufrüstbar ist, ist dass schon ein besonderes Dankeschön an die Entwickler-Gemeinde wert: Herzlichen Glückwunsch zu 5 Jahren Firefox auch von dieser Stelle. Ohne diesen mutigen Schritt würde Microsoft immer noch nach Gutdünken rendern, anstatt sich an Web Standards zu halten.
Grund genug für eine kleine Lobhudelei
Einen Wunsch für die zukünftigen Versionen ab 3.6 hätte ich da aber noch: Ihm seinen Speicherhunger und die gelegentliche Behäbigkeit abgewöhnen.














