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Lola macht Schleichwerbung für Champagner

Der Lola Song von und mit den Kinks war  sicher einer der meist gespielten Party-Hits seit 1970. Der Text von Lola galt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung als anstößig, was heute kaum noch jemand nachvollziehen kann.  Ray Davies deutet eine sexuelle Beziehung zwischen einem Transvestiten und einem heterosexuellen Mann man – darüber mochten die Briten wohl nicht gerne reden.


Aber nicht nur deshalb erwog die BBC das Lied auf den Index zu setzen, sondern wegen unterstellter Schleichwerbung für Coca-Cola in der einleitenden Strophe der Album-Version des Lieds: „…where you drink champagne and it tastes just like Coca-Cola…“. Deshalb ersetzt Ray Davies auch in diesem Video „Coca-Cola“ durch „Cherry-Cola“. Aber erst 2007 kam Coca-Cola auf die Idee, diese Steilvorlage zu nutzen und den Klassiker in einem Werbespot für Coca-Cola verwendet.

Jedenfalls hat die Tourismus-, Pharma- oder Zuckerindustrie den Rolling Stones niemals ein  solches Angebot für den Song Brown Sugar aus dem Album Sticky Fingers gemacht. Zu Sex, Drugs und Schokoriegeln hätte der Song sicher einen guten Soundtrack geliefert.

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