Ist das nur ein Ausläufer der weltweiten Wirtschaftskrise oder schon eine Trendwende im Reiseverhalten: Griechenland bleiben die Touristen aus.
Über die Ostertage kamen nur halb so viele Urlauber wie im Vorjahr. Am heftigsten betroffen waren die Kykladeninseln: Dort waren über die Feiertage die Hotels zu nur zehn Prozent belegt.
Für viele Hoteliers und Angestellte die schlimmsten Ostertage seit Jahrzehnten. Auch auf Kreta ist die Lage nach einem Berichte der Athener Zeitung “Eleftheros Typos” dramatisch. Dort seien über Ostern die wenigen Hotels, die geöffnet hatten, nur unzureichend belegt gewesen sein.
An den jährlich sich wiederholenden Ritualen kann es nicht liegen: Kaltes Osterwetter, Serviceunfreundlichkeit und Fährstreiks. Auch die momentanen Unruhen in diversen griechischen Städten haben wahrscheinlich kaum Auswirkungen auf den Tourismus, der sich eher auf den Inseln abspielt.
Griechenland steckt unter anderem in einer tiefen ökonomischen Krise: Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei über 20 Prozent. Hinzu kommen sinkende Einkommen bei denen, die dennoch Arbeit finden. Liegt es daran, dass auch die Griechen ihren beliebten Osterausflug auf die Inseln streichen mussten?












