Es kursieren wieder mal Gerüchte durch das Web, dass Google Interesse an twitter zeigt und einen Einstieg oder gar eine Übernahme in Erwägung zieht. Von beiden Unternehmen gibt es offiziel noch keine Stellungnahme, aber ein solcher Schritt wäre wieder mal typisch für Google, das sich lieber ins gemachte Nest einkauft als selbst etwas Erfolgreiches zu entwickeln und auch zu etablieren. Mittlerweile scheint die Rumpelecke von Google-Eigenentwicklungen schon größer zu sein als das aktive Inventar.
Poker
Im vergangenen Jahr ist die Nutzerzahl von Twitter um 900 Prozent auf etwa sechs Millionen gewachsen. Die aktiven Twitterer in Deutschland werden auf etwa 50.000 geschätzt. “Unser Ziel ist ein starkes, unabhängiges Unternehmen um das Twitter-Konzept herum zu bauen”, teilt Twitter-Mitgründer Biz Stone gerne der Presse mit. Von Google, wurde diese Option als abwegig bezeichnet.
Problematisches Detail
Da die meisten Nutzer permanent bei Twitter eingeloggt sind, bietet sich hier für Google ein enormes Potential für ein globales Usertracking. Und das gefällt mir nach den jüngsten Erfahrungen mit den “Let’s be evil” Jungs überhaupt nicht.
Google unter Beschuss
Die neue US-Regierung von Barack Obama überlegt schon, das Monopol des Online-Giganten Google zu überwinden. Neue kreative Netzunternehmer werden also gesucht.
Christine Varney ist die Frau, der Barack Obama die Anti-Trust-Abteilung im US-Justizministerium anvertrauen will. Die auf Internet-Recht spezialisierte Anwältin liefert denn auch gerne den Medien Sätze wie “Microsoft gehört ins letzte Jahrhundert. Die sind nicht das Problem.” Laut Varney könne sich Googles Marktmacht zu einem Hemmnis für die amerikanische Volkswirtschaft entwickeln.
Google-Chef Eric Schmidt versteht sich zwar persönlich gut mit dem neuen Präsidenten, aber sein Verhältnis zu Christine Varney wird sicher anders aussehen.












