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Von Helgoland in den Indischen Ozean

Das kleine Kreuzfahrtschiff Madagascar, das in der südafrikanischen Hafenstadt Durban über ein Jahr ungenutzt fest lag, wurde jetzt nach Dubai verkauft. Die im Nahen Osten operierende Middle East Shipping & Trading wird das Schiff vermutlich abwracken, irgendwo auf einem Strand in Bangladesh oder Indien.

Das 1960 gebaute 4000 BRT große Schiff wurde ursprünglich als deutsches Passagierschiff “Bremerhaven” für den Betrieb zwischen dem deutschen Festland und der Insel Helgoland eingesetzt. Sie wurde dann an Griechenlands Sun Lines verkauft und in das Luxus-Kreuzfahrtschiff “Stella Maris II.” umgebaut. Im Jahr 1998 war sie an einem Schweizer Unternehmen verkauft und in “Viking Bordeaux” umbenannt worden. Eingesetzt wurde sie für Expeditionen und Kreuzfahrten in Europa und Afrika im Charter Auftrag eines britischen Betreibers. Nach Durban kam sie im Jahr 2005 und startete zu einer recht erfolglosen südafrikanischen Karriere.

Ein Schiffsleben in Bildern zeigt ssmaritime.com zur Erinnerung an ein außergewöhnliches Boot. Gebaut wurde es von der “Adler Werft” in Bremen und lief am 2. April 1960 vom Stapel. Farewell fine lady!

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