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Mick Jagger und die Hells Angels

Rolling-Stones-Sänger Mick Jagger ist Medienberichten zufolge Ende der 60er Jahre nur knapp einem Anschlag der Rockergang Hells Angels entgangen. Die Bande habe den Sänger auf seinem Anwesen am Meer bei New York aus Rache töten wollen, hieß es in einer BBC-Sendung. Dabei beruft sich der Rundfunksender auf die US-Bundespolizei FBI. Die stürmische See durchkreuzte danach jedoch die Pläne.

Mitglieder der Bikergang hätten sich Jagger vom Meer aus nähern wollen, um die Sicherheitskontrollen vor seinem Haus in der Luxusgegend Hamptons auf Long Island zu umgehen. Das Unwetter habe das Boot jedoch in Turbulenzen gebracht, alle Männer seien über Bord gegangen, hieß es in der Sendung.

Grund für Anschlag war demnach, dass die Rolling Stones den Ordner-Dienst der Hells Angels aufgekündigt hatten. Jagger habe nicht mehr mit der Gang zusammenarbeiten wollen, als ein Mitglied der Bande bei einem Konzert einen Zuhörer getötet hatte. Der 18 Jahre alte Meredith Hunter wurde 1969 bei einem Rolling-Stones-Konzerts in Altamont direkt vor der Bühne erstochen.

Am 6. Dezember 1969 gaben die Stones ein Gratiskonzert im kalifornischen Altamond. Während die Band “Under My Thumb” spielte, erstach ein Mitglied der Hells Angels, die eigentlich für Ordnung sorgen sollten, den 18-jährigen Meredith Hunter. Die als zweites Woodstock geplante Veranstaltung glitt ins Chaos ab und markierte das Ende der Love-and-Peace-Epoche.

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