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Wirbelstürme auf Madagaskar immer heftiger

Auf der Tropeninsel Madagaskar steigt die Zahl der Opfer nach den beiden tropischen Wirbelstürmen “Fame” und “Ivan”, die dort seit Anfang des Jahres wüteten. Nach der aktuellen Bilanz des Katastrophenschutzes gab es rund 100 Tote und mehr als 580 Verletzte. Die Versorgungslage der landesweit rund 500.000 Obdachlosen sei prekär. 200.000 Hektar landwirtschaftlich genutzte Flächen seien von Wassermassen überflutet und die Ernte damit zunichte gemacht worden.

Mindestens 177 Menschen aus dem Bereich der stark betroffenen Ostküste rund um die Hafenstadt Tamatave, werden noch vermisst. Wegen der schlechten Informationslage in den abgeschiedenen Regionen könnten diese Zahlen aber weiter steigen.

Die Wirbelstürme haben mit 200 Stundenkilometern Windgeschwindigkeit Wohnhäuser, Hütten sowie etliche Hotelanlagen zerstört. Besonders viele Brücken sind nach den Fluten nicht mehr benutzbar. Auch die Versorgung mit Elektrizität durch die Jirama ist in den betroffenen Gebieten noch immer gestört. Die Zyklonsaison geht erst Ende März zu Ende.

Zahlreiche Hilfsorganisationen, darunter auch Deutschland, haben laut Medienberichten unter anderem Geld, Lebensmittel, Zelte und Medikamente bereitgestellt.

Die zunehmend heftigeren Zyklone in Indischen Ozean werden als Auswirkung des Klimawandels auf die Insel Madagaskar wahrgenommen.

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