Keine Überraschung: Der Charles de Gaulle Airport in Paris hat es als einziger EU-Flughafen auf die Foreign Policy Liste geschafft. Schlimmer als der Pariser Charles de Gaulle Airport wurden nur die Flughäfen in Dakar, Neu-Delhi, Bagdad und im Kaukasus von der US-amerikanischen Zeitschrift “Foreign Policy” eingestuft.
Die attestierten Mängel dort muten zwar vergleichsweise europäisch an: rüdes Personal, verwirrende Lagepläne und überteuertes Essen. Trotzdem, der Airport gleiche einem “Dritte-Welt-Flughafen”. Mancher Franzose mag da zustimmen: “Er ist eine Schande für Frankreich.”
Einmal, bei meiner Ankunft mit dem Zug aus Köln, Weiterflug mit Air Madagaskar um Mitternacht (damals immerhin ein Partner der AIR France) nach Antananarivo gab es in der üblichen Abflughalle keinerlei Hinweis auf die Verlegung des Check-Inns in eine abgelegene Halle. Auf den Bildschirmen mit den Flugnummern kein Hinweis. Ungenaue Beschilderung. Kein Personal. Kein Infostand. Keiner kann sagen, wo die Flüge abgehen. Keiner mag Englisch sprechen. Da ich Französisch kann, gelingt es mir, mich bei den Sicherheitspersonal durchzufragen.
Am Check-Inn Schalter war ich mit Mühe und Not der letzte Passagier (Außer Atem!) und man erzählte mir, dass die Passagiere aus Paris nur über die Reisebüros von der Verlegung wussten.
Wenn man es dann endlich in den Flieger geschafft hat, bleibt dann oft der Koffer irgendwo stehen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit beim Durchchecken des Gepäcks des Anschlussfluges.














