Eine recht professionelle Seite zur Arbeitgeber-Bewertung ist Kununu.com, die Bewertungsplattform im deutschsprachigen Raum. “Arbeitnehmer vereint Euch!” rufen die Macher auf der Homepage ihre User kämpferisch auf. Pointierte Übertreibung gehört eben zum Webgeschäft.
Die Nutzer dürfen hier nicht gleich frei drauflos schreiben, sondern müssen zunächst 26 Fragen zum Unternehmen, zu den Führungskräften und Kollegen beantworten. Fragen des Datenschutzes besonders nach einem der beliebten Start-Up Verkäufe beantwortet niemand, die gerade eingeführte Vorratsdatenspeicherung sollte auch bedacht werden.
Ein aussagekräftigeres Bild von einer Firma als das Porträt auf der Unternehmenswebsite können auch die übrigen Plattformen Arbeitgebertest, Arbeitgeberrating, Jobvoting und Kelzen bieten.
Da sich Bewerber und Personalchefs schon vor dem ersten Kontakt ausführlich “begooglen”, wird der Ranking- und Voting-Wahn sicher neue Möglichkeiten im Berufsleben schaffen. Hochqualifizierte Arbeitnehmer können diese Möglichkeiten einer Web 2.0 Plattform nutzen, um sich anonym zu organisieren. Und für die Chefs ist ein wachsamer Blick auf die Außendarstellung bestimmt auch lohnenswert.
Fehlt nur noch das bundesweite Ranking der Arbeitnehmer nach dem Schufa-Modell. Aber bestimmt arbeitet da schon jemand dran…












