
Frankreichs Präsident Nikolas Sarkozy und Carla Bruni besuchten am Wochenende mit ihrem Sohn Aurelien und Brunis Mutter das Disneyland bei Paris und traten sehr vertraut miteinander auf. “Le Plus Beau Du Quartier” für das einstiges Topmodel Carla Bruni ist nun also der frisch geschiedene französische Präsident Nicolas Sarkozy. Nachdem sich das Paar zusammen in der Öffentlichkeit zeigte, überschlagen sich die französischen Medien, die Weltöffentlichkeit kann es kaum glauben. Frankreichs Präsident hat eine neue Muse.

Der Song “Le plus beau du quartier” befindet sich auf ihrem Album Quelqu’un M’a Dit
und wer gerne Songtexte und Albentitel zu wörtlich nimmt, mag sich schon einmal das neue Album No Promises
anhören. Es ist nicht das erste Mal, dass Bruni mit illustren Männern in Verbindung steht. Es wurde immer wieder über Affären des Models mit Mick Jagger, Eric Clapton oder Donald Trump spekuliert.
Brunis Vater war Mitinhaber des Pirelli-Konzerns, ihre Mutter Konzertpianistin. Ihre Schwester ist die Schauspielerin Valeria Bruni Tedeschi. Eben eine Dame aus allerfeinstem Hause. Europäischer Industrieadel. Sarkozy möchte sich wohl mit einer solchen Liaison ein wenig adeln und beim eifersüchtigen männlichen Wahlvolk punkten. Die Feingeister unter dern Franzosen werden aber eher nur den Proleten-Typ in ihm sehen, einen Jean-Paul-Belmondo “ausser Atem” für Arme in der Politik.
Beobachter beginnen nun, sich ernsthaft Sorgen um das Image des Präsidenten der Republik zu machen. “Wie lange werden die Franzosen das Bild eines Staatschefs akzeptieren, der sich entschlossen hat, seinem Amt den sakralen Charakter zu nehmen?” fragt “L’Express”.
Und was sagt der Elysée-Palast? Natürlich “kein Kommentar” zu Fotos von Sarkozy und Bruni.
Die üblichen verdächtigen Ex-Lover der Bruni sind:
- Zum Gitarrespielen ging Bruni eine zeitlang zu Eric Clapton. Die fast 40-Jährige hat einen Hang zu älteren Männern. Clapton, Jahrgang 1945, ist der älteste in der Riege der Verflossenen.
- Donald Trump, Jahrgang 1946. Musikalität hat dieser Mann nicht. Schönheit? Eher nicht. Aber er hat die Macht des Milliardärs. Nötig hatte Carla Bruni das Geld nicht: In ihrer Laufstegzeit von 1987 bis 1998 war sie mit 7,5 Millionen Dollar Jahresgehalt ein sehr gut bezahltes Model.
- Mit Kevin Costner soll sie wohl liiert gewesen sein.
- Weiter im Filmgeschäft: Vincent Perez. Der Schweizer ist im Gegensatz zu Costner, Trump und Clapton fast gleichaltrig mit Carla Bruni. Erfolgreich ist er als Schauspieler, Drehbuchautor, Produzent und bei Carla Bruni.
- “Last but not least” der unvermeidliche Mick Jagger.
Nächster Schritt: Nicolas Sarkozy wird Popstar oder mindestens Präsident der Europäischen Union. Popstar wäre besser. Immer und überall, so erlebt oder erleidet Frankreich seinen “Nicolas Partout”.
Seitenhieb zum guten Schluss: Vollweib Carla Bruni hatte Anfang 2007 im Wahlkampf noch Sarkozys sozialistische Rivalin Ségolène Royal unterstützt.
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